Umwelt & Entsorgung

Heute schon an morgen denken

Das Thema Umwelt und der Erhalt gesunder Lebensgrundlagen sind uns sehr wichtig. Daher richten wir unsere Leistungen auch nach ökologischen Gesichtspunkten aus. Der effektive Schutz unserer Umwelt ist für uns nicht nur eine politische Aussage, die nur für Wahlprogramme oder zu Werbezwecken missbraucht wird, sondern wird bei der Piratenpartei täglich praktiziert.

Wir stehen für:

umweltgerechte Entsorgung und Wiederverwendung von Elektroaltgeräten, Verpackungen und Batterien/Akkus
eine ressourcenschonende und energieeffiziente Produktgestaltung
eine nachhaltige Umsetzung der Produktions- und Lieferkette
die Einhaltung von EU-Richtlinien, Verordnungen, Normen und Gesetzen
die Zielsetzung, nur noch Produkte von Herstellern und Importeuren einzukaufen und zu vertreiben, die diese Forderungen einhalten.

 

Umwelt, Nachhaltigkeit & Entsorgung im Einzelnen
Verpackungen
Klimafreundlicher Versand
Batterien/Akkus
Elektroaltgeräte-Entsorgung
Elektrosmog
REACH-Verordnung
RoHS-Richtlinie
Ökodesign-Anforderungen

 

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Verpackungen

Auswirkungen von Abfällen aus Verpackungen auf die Umwelt, wie sich diese vermeiden lassen und was du beachten musst, um eine umweltgerechte Entsorgung zu gewährleisten.

Verpackungsverordnung (VerpackV)

Diese Verordnung bezweckt, die Auswirkungen von Abfällen aus Verpackungen auf die Umwelt zu vermeiden oder zu verringern. Verkaufsverpackungen dürfen nicht mehr in den Restmüll geworfen werden, da Verkaufsverpackungen wiederverwendet werden können. Verbraucher sind daher zur Rückgabe von Verkaufsverpackungen gesetzlich verpflichtet.

VerpackV und Piratenshop

Die Piratenpartei wird die Verpflichtungen aus der VerpackV erfüllen bzw. einhalten und hat in diesem Zusammenhang alle Lieferanten vertraglich verpflichtet, die entsprechenden Anforderungen ebenfalls einzuhalten. Daher sind fast alle Verpackungsmaterialien durch unsere Lieferanten bei einem Rücknahmesystem angemeldet.

Selbstverständlich haben wir unsere Verkaufsverpackungen ebenfalls bei einem Rücknahmesystem angemeldet. Unsere Verkaufsverpackungen für unsere Eigenmarken, sowie sonstig aus Drittländern importierte Produkte haben wir bei der Firma Landbell AG lizenziert und können daher über die bereits bekannten Sammelsysteme zurückgegeben werden. Dazu gehören auch unsere Versandkartonagen und Service-Verpackungen.

Nachhaltigkeit bedeutet aber auch, den Lebenszyklus einer Verpackung möglichst lang zu halten. Daher verwenden wir für die Umverpackung und den Versand von Waren nicht ausschließlich neue Kartonagen, sondern nutzen die an uns gelieferten Verpackungen weiter, sofern diese noch den Versandbestimmungen standhalten. Nicht weiter verwendbare Verpackungen überführen wir in die Altpapierverwertung bzw. in das Recycling von Kunstoffen.

VerpackV und Du

Verkaufsverpackungen dürfen nicht mehr in den Restmüll geworfen werden und müssen über die bereits vorhandenen Sammelsysteme, wie z.B. Papiertonnen oder Gelber Sack gesammelt werden. Über diese Sammelsysteme können nach wie vor alle Verpackungsmaterialien entsorgt werden, die mit dem „Grünen Punkt“ gekennzeichnet sind.

Weitere Informationen erhältst du hier

 

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Klimafreundlicher Versand - GoGreen

Unser Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt ist eine grüne Logistik, denn Nachhaltigkeit umfasst die gesamte Lieferkette. Wir verschicken alle Sendungen mit GoGreen. Bei diesem Klimaschutzprogramm werden alle durch den Transport entstehenden CO2-Emissionen ermittelt und durch Klimaschutzprojekte an anderer Stelle wieder ausgeglichen. Damit hier auch nicht geschummelt werden kann, erfolgt die Ermittlung der CO2 Emissionen nach den Prinzipien der ISO Norm 14064. Die Kompensationsprojekte werden nach Vorgaben des Kyoto Protokolls ausgewählt und umgesetzt.

Weitere Informationen zu GoGreen erhältst du hier

 

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Entsorgung von Batterien und Akkus

Batteriegesetz – BattG

Dieses Gesetz regelt das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren. Die Entsorgung von Batterien und Akkus darf nicht über den Restmüll erfolgen. Daher sind Verbraucher zur Rückgabe gebrauchter Batterien und Akkus gesetzlich verpflichtet. Altbatterien können Schadstoffe enthalten, die bei nicht sachgemäßer Entsorgung die Umwelt oder die Gesundheit schädigen können. Batterien und Akkus enthalten aber auch wichtige Rohstoffe wie z.B. Eisen, Zink, Mangan oder Nickel und werden wieder verwendet. Leere Batterien und Akkus müssen bei sogenannten Recyclinghöfen bzw. Sammelstellen von GRS, deren Mitglied wir sind abgegeben werden. Selbstverständlich kann auch das Sammelsystem in unserer Bundesgeschäftsstelle genutzt werden.

Betroffen sind alle Arten von Batterien, unabhängig von Form, Größe, Masse, stofflicher Zusammensetzung oder Verwendung. Es gilt auch für Batterien, die in andere Produkte eingebaut oder anderen Produkten beigefügt sind.

BattG und Piratenshop

Die Piratenpartei wird die Verpflichtungen aus dem BattG erfüllen bzw. einhalten und hat in diesem Zusammenhang alle Lieferanten vertraglich verpflichtet, die entsprechenden Anforderungen ebenfalls einzuhalten. Daher sind alle die von uns angebotenen Batterien und Akkus durch unsere Lieferanten bei einem Rücknahmesystem angemeldet. Zusätzlich haben wir uns ebenfalls bei einem Rücknahmesystem, der GRS (Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien) angemeldet.

BattG und Du

Eine Entsorgung von Batterien und Akkus darf nicht über den Restmüll erfolgen. Leere Batterien und Akkus müssen bei sogenannten Recyclinghöfen bzw. Sammelsystem von GRS abgegeben werden.

Verbraucher sind gesetzlich zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien und Akkus verpflichtet. Eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt!


BattG Tonne

Schadstoffhaltige Batterien/Akkus sind mit nebenstehenden Symbolen gekennzeichnet, die auf das Verbot der Entsorgung über den Hausmüll hinweisen.

Die Bezeichnungen für das ausschlaggebende Schwermetall sind: Cd = Cadmium, Hg = Quecksilber, Pb = Blei.

Du erfüllst damit die gesetzlichen Verpflichtungen und leistest deinen Beitrag zum Umweltschutz!


Weitere Informationen erhältst du hier

 

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Elektro- und Elektronik-Altgeräte-Recycling

Die europäische WEEE-Richtlinie (Waste of Electrical and Electronic Equipment) wurde durch das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz – ElektroG) in deutsches Recht umgesetzt. Gemeint sind Elektro- und elektronische Geräte aller Art, vereinfacht gesagt, alles was Strom braucht.

Auf Grund der Tatsache, dass die Produktion und die Inanspruchnahme von Elektro- und Elektronikgeräten schon seit Jahren rapide zunimmt und natürlich damit auch das Abfallproblem in gleichem Umfang wächst, wurden bereits im Jahr 2000 auf europäischer Ebene Vorschläge zur Problemlösung erarbeitet und Ende 2002 in die EU-Richtlinie zu Elektro- und Elektronikgeräten (WEEE-Richtlinie) gefasst.

Die WEEE-Richtlinie und das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) dienen somit den folgenden Zielen:

  • Gesundheit und Umwelt vor schädlichen Substanzen aus Elektro- und Elektronikgeräten zu schützen
  • Die Abfallmengen durch Wiederverwendung oder Verwertung (Recycling) zu verringern

Darüber hinaus werden die Verantwortlichkeiten für Hersteller, Händler und Verbraucher klar geregelt.

WEEE-Richtlinie, ElektroG und Piratenshop

Die Piratenpartei wird die Verpflichtungen aus der WEEE-Richtlinie und dem ElektroG erfüllen bzw. einhalten und hat in diesem Zusammenhang alle Lieferanten vertraglich verpflichtet, die entsprechenden Anforderungen ebenfalls einzuhalten.

Woran erkennt man, dass ein Gerät unter das ElektroG fällt?


WEEE Tonne

Alle Elektro- und Elektronikgeräte, die auf den europäischen Markt gebracht werden, müssen mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet werden.

Geräte mit dieser Kennzeichnung dürfen nicht über den Restmüll entsorgt, sondern müssen durch Rückgabe an den verantwortlichen Hersteller bzw. Importeur oder über die Sammelstellen der örE der Wiederverwertung zugeführt werden.


ElektroG und Du

Als Verbraucher hast du folgende Möglichkeiten, um ein Elektro- oder Elektronikgerät sicher und verantwortungsbewusst zu entsorgen:

  • Benutzung, wie auch schon in der Vergangenheit, der Sammel- und Recyclingstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (z.B. kommunale Wertstoffhöfe).
  • Dein Altgerät ist noch in einem guten Zustand oder kann repariert werden? Vielleicht ist eine Spende an eine wohltätige Organisation noch eine gute Weiterverwendungsmöglichkeit?
  • Du hast bei uns ein Elektro- oder Elektronikgerät gekauft, das unter die Regelungen des ElektroG fällt; in diesem Fall kannst du dein Altgerät der gleichen Geräteart und das im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie das neue Gerät erfüllt, bei uns zurückgeben.

Für die letztgenannte Möglichkeit stehen dir zwei Wege zur Verfügung:

  1. Du kannst es in unserer Bundesgeschäfsstelle zurück geben.
  2. Für Altgeräte mit einem Gewicht bis 31 kg und den maximalen Paketabmessungen von 120x60x60 cm kannst du für die Rückgabe ein vorfrankiertes Versandetikett von DHL bei uns per E-Mail an shop[ät]piratenpartei.de anfragen und ausdrucken.

Bitte beachte folgende wichtige Hinweise:

Datenschutz: Du bist in jedem Fall selbst dafür verantwortlich, dass sich keine personenbezogenen Daten auf den von dir zurückgegebenen Altgeräten befinden. Stelle deshalb sicher, dass personenbezogenen Daten vor Rückgabe vom Altgerät gelöscht wurden.

Lampen und Beleuchtungskörper: Lampen und Beleuchtungskörper sollten vor der Rücksendung besonders sorgfältig verpackt werden, da diese beim Transport leicht zu Bruch gehen und Schadstoffe freisetzen können. Sie sind gut von allen Seiten gepolstert zu verpacken. Nutze hierfür einen ausreichend großen und stabilen Karton.

Batterien/Akkus in Geräten: Entferne (wenn möglich) alle Batterien und Akkus aus den Geräten und führe diese der Batterieentsorgung zu.

 

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Elektrosmog - Die unsichtbare Gefahr

Elektrosmog – ein kontroverses Thema. Die einen sprechen von unbegründeter Panikmache, die anderen von bewusster Verharmlosung. Wir meinen: Denk selbst und ausführliche Hintergrundinfos helfen, sich ein eigenes Bild über dieses Reizthema zu machen.

Was ist Elektrosmog?

Als „Elektrosmog“ bezeichnet man umgangssprachlich das Gemisch aus unterschiedlichen elektromagnetischen Feldern (EMF) und Wellen im Raum, das bei der Nutzung von Elektrizität und mobiler Kommunikation entsteht.

In der Regel kann man elektrische und magnetische Wechselfelder und hochfrequente Strahlung nicht mit den menschlichen Sinnesorganen wahrnehmen. Sie sind unter bestimmten Voraussetzungen "einfach da" und verlaufen nach komplexen Gesetzmäßigkeiten im dreidimensionalen Raum.

Macht Elektrosmog krank?

Die Frage, wie elektromagnetische Wechselfelder und hochfrequente Strahlung auf den Menschen wirken, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Die Tatsache, dass Elektrosmog einen Einfluss auf den Organismus ausüben kann, wird allgemein anerkannt. Bei der Frage, ab welcher Feldstärke und welcher Belastungsdauer gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erwarten sind, klaffen die Meinungen allerdings weit auseinander.

Wenn du eine erhöhte Belastung durch EMF feststellst, so bist du mit einer vorsorglichen Reduktion für alle Fälle „auf der sicheren Seite“, egal in welche Richtung die weitere Diskussion verläuft.

Darüber hinaus gibt es im Internet verschiedene Anbieter/Lieferanten die dir entsprechende Messtechnik und Messgeräte anbieten.

 

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REACH-Verordnung EG-Nr. 1907/2006

Die EU-Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) wurde Ende Dezember 2006 verabschiedet und ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedsstaat. Das Hauptziel der REACH-Verordnung ist die Sicherstellung eines hohen Schutzniveaus der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor möglichen chemikalienbedingten Risiken. Für die Lieferkette bestehen damit bestimmte Registrierungs- und Auskunftspflichten z.B. zu besorgniserregenden Stoffen. Zu den besorgniserregenden Stoffen zählen insbesondere CMR-Stoffe, d.h. Stoffe, die krebserregend, mutagen oder fruchtschädigend sind, PBT-Stoffe (persistent, bioakkumulierbar und toxisch) und vPvB-Stoffe (sehr persistent und sehr bioakkumulierbar).

REACH und Piratenshop

Der Verbraucherschutz steht bei der Piratenpartei weit oben. Wir legen größten Wert auf Qualität und Sicherheit, daher unterliegen alle Artikel im Sortiment regelmäßigen strengen Qualitätskontrollen. Diese umfassen natürlich auch die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte für Schadstoffe.

Die Piratenpartei wird die Verpflichtungen aus der REACH-Verordnung erfüllen bzw. einhalten und hat in diesem Zusammenhang auch alle Lieferanten vertraglich verpflichtet, die entsprechenden Anforderungen ebenfalls einzuhalten. Unsere Lieferanten sind u.a. verpflichtet Stoffverbote und Deklarationspflichten einzuhalten.

Pflichten aus der Registrierung von Stoffen und Zubereitungen bestehen für uns nicht. Gemäß Artikel 33 der REACH-Verordnung haben wir jedoch Auskunftspflichten für Erzeugnisse. Zu den Erzeugnissen zählen z.B. alle elektrischen/elektronischen Geräte wie Computer, Telefone, Router, Spielzeuge, etc., Werkzeuge und auch Bauteile (Schrauben, Halbleiter, Trafos, etc.) sowie deren Verpackung.

Auskunftspflicht für Erzeugnisse gemäß Artikel 33

Die Auskunftspflicht bezieht sich auf besorgniserregende Stoffe, die in nachfolgender SVHC-Liste (Candidate List of Substances of Very High Concern for authorisation) von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) veröffentlicht werden. Gemäß Artikel 33 der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 müssen Lieferanten von Produkten (Erzeugnisse) über Stoffe aus der „Kandidatenliste“ folgende Informationen zur Verfügung stellen:

  • Name/n des bzw. der Stoffe/s
  • Informationen, die für eine sichere Verwendung des Erzeugnisses benötigt werden

Die SVHC-Liste findest du hier

Da von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) ständig weitere Stoffe in die SVHC-Liste (Kandidatenliste) aufgenommen werden, ist es leider sehr aufwändig und schwierig immer auf dem neusten Stand zu sein. Um unseren Kunden immer die aktuellsten Informationen zu den SVHC-Stoffen zur Verfügung stellen zu können, erhälst du von uns selbstverständlich auf eine artikel-/ produktbezogene Anfrage die gewünschte Information gemäß Artikel 33 der REACH-Verordnung.

Bitte bedenke: Eine fehlende Information bedeutet nicht automatisch, dass keine der betroffenen Stoffe in Erzeugnissen enthalten sind.

Bitte teile uns daher unsere Artikel-Nummer mit, für die du die Informationen zu den SVHC-Stoffen benötist. Deine diesbezügliche Anfrage richtest du bitte an diese E-Mail-Adresse: shop[ät]piratenpartei.de

Auskunftspflicht für Zubereitungen gemäß Artikel 31

Die Auskunftspflicht für Zubereitungen (Gemenge, Gemische oder Lösungen, die aus zwei oder mehr chemischen Stoffen bestehen) z.B. Klebstoffe, Kontaktsprays, Bildschirmreiniger, Ätzmittel, Öle, Farben usw. wird über das Sicherheitsdatenblatt erfüllt. Diese Sicherheitsdatenblätter werden von uns Online zur Verfügung gestellt und können kostenlos heruntergeladen bzw. ausgedruckt werden. Du kannst aber auch die Sicherheitsdatenblätter per E-Mail unter shop[ät]piratenpartei.de anfordern.

Die GHS bzw. die CLP (Classification, Labelling and Packaging of substances and mixtures) wurde durch die Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 umgesetzt. Diese Verordnung ist am 30.12.2008 im Amtsblatt der EU erschienen und am 20.01.2009 in Kraft getreten und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gültig. Durch CLP gibt es neue Gefahrensymbole, Gefahrenklassen und Unterteilungen in Kategorien, Einstufungskriterien für Stoffe und Zubereitungen, Gefahrenbezeichnungen, Sicherheitshinweise, Signalwörter und Änderungen im Sicherheitsdatenblatt.

Unsere Erklärungen zu Artikel 33 beruhen auf dem gegenwärtigen Wissensstand und den Aussagen unserer Lieferanten und Hersteller. Diese Aussagen erfolgen in gutem Glauben und sind ungeprüft.

Die bei uns hinterlegten Sicherheitsdatenblätter (Artikel 31) sind Eigentum der jeweiligen Lieferanten und Hersteller.

Wir übernehmen daher weder eine ausdrückliche noch eine stillschweigende Garantie oder Gewährleistung oder sonstige Haftung im Zusammenhang mit den Auskünften gemäß Artikel 33 und Artikel 31.

Weitere Informationen erhältst du hier

 

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RoHS-Richtlinie EG-Nr. 65/2011

Die Richtlinie 2011/65/EU ist seit 28.06.11 rechtsgültig und ersetzt die bisherige Richtlinie 2002/95/EG. In Deutschland erfolgte die Umsetzung durch die Elektro- und Elektronikgeräte-Stoffverordnung (ElektroStoffV).

RoHS und Piratenshop

Die Piratenpartei wird die Verpflichtungen aus der ElektroStoffV erfüllen bzw. einhalten und hat in diesem Zusammenhang alle Lieferanten vertraglich verpflichtet, die entsprechenden Anforderungen ebenfalls einzuhalten.

Diese Verordnung gilt für das Inverkehrbringen und das Bereitstellen von neuen Elektro- und Elektronikgeräten auf dem Markt. Elektro- und Elektronikgeräte werden in die Kategorien aufgeteilt welche im § 1 aufgeführt sind.

Elektro- und Elektronikgeräte einschließlich Kabel und Ersatzteile für die Reparatur, die Wiederverwendung, die Aktualisierung von Funktionen oder die Erweiterung des Leistungsvermögens dürfen Blei, Quecksilber, sechswertiges Chrom, polybromiertes Biphenyl (PBB) oder polybormierte Diphenylether (PBDE) mit mehr als 0,1 Gewichtsprozent oder Cadmium mit mehr als 0,01 Gewichtsprozent je homogenem Werkstoff nicht enthalten.

Weitere Informationen erhältst du auf folgenden Web-Seiten:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2011:174:0088:0110:DE:PDF
http://ec.europa.eu/environment/waste/rohs_eee/pdf/faq.pdf

 

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Ökodesign-Anforderungen

Dieses Gesetz hat zum Ziel, eine ressourcenschonende, insbesondere energieeffiziente Produktgestaltung zu gewährleisten.
Es ist dabei der gesamte Lebenszyklus der Produkte zu betrachten - vom Einsatz der Rohstoffe in der Produktion bis zum Recycling verbrauchter Produkte. Dies ist verbunden mit entsprechenden Dokumentations- und Kennzeichnungspflichten. Damit verbunden sind Durchführungsmaßnahmen, die auf Grundlage dieser Richtlinie erlassen werden, um die Maßnahmen der Ökodesign-Anforderungen für bestimmte Produkte festzulegen. Nachfolgend haben wir einige bereits veröffentlichte Durchführungsmaßnahmen aufgeführt.

Das EVPG über die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte setzt die Richtlinie 2009/125/EG (Ökodesign-Richtlinie) in nationales Recht um, mit dem Ziel die Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit der betroffenen Produkte zu gewährleisten.

Die Piratenpartei wird die Verpflichtungen aus dem Energieverbrauchsrelevante- Produkte-Gesetz erfüllen bzw. einhalten und hat in diesem Zusammenhang alle Lieferanten vertraglich verpflichtet, die entsprechenden Anforderungen ebenfalls einzuhalten.

Energieverbrauchsrelevante-Produkte-Gesetz (EVPG) / Ökodesign-Richtlinie (ErP-Richtlinie)

Was ist ein energiebetriebenes Produkt?
Das ist ein Produkt welches bei der Nutzung den Verbrauch von Energie in irgendeiner Weise beeinflusst, einschließlich Teilen, die zum Einbau in ein unter diese Richtlinie fallendes energieverbrauchsrelevantes Produkt bestimmt sind, als Einzelteile für Endnutzer in Verkehr gebracht und/oder in Betrieb genommen werden und getrennt auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft werden können.

Bauteile und Baugruppen sind Teile, die zum Einbau in energieverbrauchsrelevante Produkte bestimmt sind, jedoch nicht als Einzelteile für Endnutzer in Verkehr gebracht und/ oder in Betrieb genommen werden können oder deren Umweltverträglichkeit nicht getrennt geprüft werden kann.

Die Anforderungen an einzelne Produktgruppen werden in den sogenannten Durchführungsmaßnahmen festgelegt:

Kennzeichnung und Konformitätserklärung
Vor dem Inverkehrbringen und/oder der Inbetriebnahme eines von den Durchführungsmaßnahmen erfassten energieverbrauchsrelevanten Produkts ist diese mit der CE-Konformitätskennzeichen zu versehen und eine Konformitätserklärung für das Produkt auszustellen.

EG Verordnung Nr. 1275/2008 - Stromverbrauch im Bereitschafts- und Aus-Zustand
In dieser Verordnung werden Ökodesign-Anforderungen an den Stromverbrauch elektrischer und elektronischer Haushalts- und Bürogeräte im Bereitschafts- und im Aus-Zustand festgelegt.

EG-Verordnung Nr. 107/2009 - Einfache Set-Top-Boxen
In dieser Verordnung werden Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Set-Top-Boxen festgelegt.

EG-Verordnung Nr. 244/2009 - Haushaltslampen mit ungebündeltem Licht
Die verbindlichen Ökodesign-Anforderungen gelten nur für Haushaltslampen (Glüh- und Halogenlampen mit ungebündeltem Licht), die zur alleinigen oder zusätzlichen Beleuchtung im Haushalt bestimmt sind, für Energiesparlampen mit integriertem Vorschaltgerät, für Speziallampen und LED-Lampen.

EG-Verordnung Nr. 278/2009 (Externe Netzteile)
In dieser Verordnung werden Ökodesign-Anforderungen an die Leistungsaufnahme externer Netzteile bei Nulllast sowie an ihre durchschnittliche Effizienz im Betrieb festgelegt.

EG-Verordnung Nr.245/2009 (Leuchtstofflampen ohne eingebautes Vorschaltgeräte)
In dieser Verordnung werden Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Leuchtstofflampen ohne Vorschaltgerät, Hochdruckentladungslampen sowie Vorschaltgeräte und Leuchten zu ihrem Betrieb festgelegt.

EG-Verordnung Nr. 1194/2012 Lampen mit gebündeltem Licht, LED-Lampen
In dieser Verordnung werden Ökodesign-Anforderungen festgelegt, die für das Inverkehrbringen von elektrischen Leuchtmittel (Lampen mit gebündeltem Licht, LED-Lampen und dazugehörigen Geräten) gelten.

EG-Verordnung Nr. 3274/2011 Ventilatoren (125 W bis 500 kW)
Durch diese Verordnung werden Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung („Ökodesign“) von Ventilatoren in Hinblick auf deren Inverkehrbringen oder Inbetriebnahme festgelegt, die auch für Ventilatoren gelten, die in andere, unter die Richtlinie 2009/125/EG fallende energieverbrauchsrelevante Produkte eingebaut sind.

EG-Verordnung Nr. 640/2009 Elektromotoren
Durch diese Verordnung werden Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung („Ökodesign“) von Elektromotoren in Hinblick auf das Inverkehrbringen und die Inbetriebnahme dieser Geräte festgelegt, die auch gelten, wenn sie in andere Produkte eingebaut sind.

Verordnung zur Kennzeichnung von energieverbrauchsrelevanten Produkten mit Angaben über den Verbrauch an Energie und an anderen wichtigen Ressourcen (Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung – EnVKV)
Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 92/75/EWG über die Angabe des Verbrauchs an Energie und anderen Ressourcen durch Haushaltsgeräte mittels einheitlicher Etiketten und Produktinformationen (ABl. EG Nr. L 297 S. 16) sowie der in Anlage 1 aufgeführten Richtlinien.

Weitere Informationen erhältst du auf folgenden Web-Seiten:
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/ebpg/gesamt.pdf
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:285:0010:0035:de:PDF
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/envkv/gesamt.pdf

 

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